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Lifestyle & Balance

Die Stille hinter den Wellen – Algarve

Es war kein Plan.
Eher ein Gefühl – dieses Ziehen nach Süden, dorthin, wo das Meer nicht schreit, sondern atmet.
Die Algarve empfängt dich nicht mit Pomp, sondern mit Sonne.
Sie lässt dich blinzeln, lächeln und irgendwann vergessen, was Eile bedeutet.

Ich kam am Nachmittag an. Der Wind war warm, aber nicht aufdringlich.
Hinter mir Staub von der Straße, vor mir das Meer – glitzernd, unruhig, ehrlich.
Ich ließ den Koffer einfach stehen und ging barfuß bis zum Wasser.
Das erste Eintauchen war wie ein Gespräch mit einem alten Freund: vertraut, salzig, echt.

Die Algarve hat zwei Gesichter.
Im Westen, bei Sagres und Lagos, tobt der Atlantik – wild und frei.
Im Osten, bei Tavira oder Olhão, wird das Meer still, fast zärtlich.
Zwischen Felsen und Fischerbooten, zwischen Zitronenbäumen und alten Männern, die die Zeit längst besiegt haben, findet man das, was anderswo verloren ging: Ruhe ohne Stillstand.

In einem kleinen Café oberhalb der Klippen von Carvoeiro saß ich später – Espresso, Pastel de Nata, Sonne im Gesicht.
Der Wirt, grauhaarig und freundlich, sagte nur: „Aqui, o tempo não corre.“
Hier läuft die Zeit nicht.
Ich glaubte ihm sofort.

Am Abend färbte sich der Himmel über den Felsen von Benagil in ein tiefes Orange.
Das Meer warf das Licht zurück, und für einen Moment schien es, als würde die Erde selbst leuchten.
Kein Filter, kein Inszenieren – einfach nur Sein.

Die Algarve lehrt dich, langsamer zu schauen.
Sie spricht leise, aber wenn du zuhörst, erzählt sie dir Geschichten von Fischerfrauen, Wind und den Dingen, die bleiben, wenn alles andere vergeht.


Gedanke des Tages:
Wer dem Meer zuhört, hört irgendwann sich selbst.



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Von admin

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